Flöhe

Flöhe sind seitlich abgeflachte flügellose Insekten, deren drittes Beinpaar besonders kräftig ist und den Floh zu enormen Sprungleistungen befähigt.

Der durch den Floh angerichtete Schaden beschränkt sich nicht nur auf die Stichbelästigung, sondern beruht vor allem auf der Übertragung von Krankheitserregern. Flöhe sind Zwischenwirte des Bandwurms und können verschiedene Viren und Bakterien übertragen.

Entgegen der verbreiteten Meinung saugt der Floh nicht artspezifisch. Die Quaddel erscheint erst nach 12 bis 24 Stunden. Das lässt einen Flohbefall oft am falschen Ort vermuten. Charakteristisch ist, dass Flohstiche fast immer in Reihen liegen, weil die Flöhe Probestiche vornehmen („Perlenreihen“).

Sowohl Männchen als auch Weibchen saugen mehrmals am Tag und verlassen danach ihren Wirt wieder. Sie paaren sich am Boden, wo das Weibchen dann auch täglich ca. 20 Eier in den Bodenfugen ablegt. Nach 6 Wochen ist die Entwicklung vom Ei über die Larve zur Puppe abgeschlossen. Das Schlüpfen der Puppen erfolgt aber erst durch einen Außenreiz, wie die Bodenschwingungen durch nahende Schritte oder die Wärme eines Wirtes.

Bettwanzen

Bettwanzen werden zunehmend zur Plage. Sie werden nicht als Schädlinge sondern als Parasiten eingestuft. Als blutsaugendes Insekt gehört es zu den wenigen Tieren in Deutschland die Krankheiten auslösen bzw. übertragen können. Die häufigste Ursache für einen Befall ist die Einschleppung (z.B. nach einer Reise oder durch gebrauchte Möbel etc.)

Bettwanzen sind mit hervorragenden Abwehrmechanismen ausgerüstet und so gut wie resistent gegen alle herkömmlichen und gängigen Insektiziden. Die Parasiten sind ideal an unseren modernen Einrichtungsstil angepasst. Eine professionelle Bekämpfung durch einen erfahrenen Spezialisten ist die einzige Chance die Lästlinge wieder los zu werden.

Einmal eingeschleppt, vermehren sie sich in den ersten Wochen bis Monaten meist völlig unbemerkt. In dieser Zeit haben Bettwanzen ausreichend Zeit, sich zu vermehren, hunderte Eier abzulegen, die verwinkelsten, unzugänglichsten Verstecke in den Räumen aufzuspüren, zu besiedeln und sich auszubreiten.

Meist kleine Stiche und ausschlagähnliche Hautreizungen entlarven die blutsaugenden Mitbewohner.

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